Was ist Beat-Detektor / BPM-Zähler?

Der Beat-Detektor misst das Tempo von Audio in Schlägen pro Minute (BPM) und schätzt für hochgeladene Dateien zusätzlich die Tonart. Er erkennt Energiespitzen in der Wellenform über die Web Audio API und identifiziert rhythmische Muster. Du kannst eine Datei analysieren, live über das Mikrofon mithören oder den Takt manuell antippen für eine schnelle BPM-Auswertung.

Drei Erkennungsmodi teilen sich dieselbe Anzeige. Die Dateianalyse dekodiert das Audio über die Web Audio API, sucht im Bereich 40-220 BPM nach Onset-Peaks für das dominante Tempo und führt anschließend eine Chroma-Analyse mit Krumhansl-Schmuckler-Tonprofilen aus, um die Tonart (z. B. a-Moll, C-Dur) zu schätzen. Das Live-Mikro fängt Audio vom Mikrofon ab und aktualisiert BPM in Echtzeit, sobald ein gleichmäßiger Takt einrastet. Der Tap-Modus mittelt die letzten Antipper, sodass du einen im Radio laufenden Song ohne Datei-Upload abklopfen kannst.

Anleitung

  1. Lade eine Audiodatei hoch (MP3, WAV, OGG), starte das Live-Mikro für Echtzeit-Beat-Erkennung, oder nutze die Tap-Tempo-Taste, um manuell zur Musik in der Nähe mitzuklopfen.
  2. Bei hochgeladenen Dateien scannt der Detektor die Wellenform nach Energiespitzen, berechnet das dominante Tempo und schätzt die Tonart per Chroma-Analyse.
  3. Sieh dir das erkannte BPM mit Konfidenzanzeige und Tonart-Ausgabe an, kopiere dann das Ergebnis oder probiere einen anderen Track.

Wann verwenden

  • DJ-Vorbereitung, BPM jedes Tracks im Voraus kennen, um Übergänge und Tonarten zu planen.
  • Beim Einstudieren eines neuen Songs an Gitarre oder Drums das Metronom aufs richtige Tempo setzen.
  • Musik finden, die zur gewünschten Lauf-Kadenz passt (oft 160-180 BPM).

Ergebnis

Als DJ bereitest du ein Set vor und musst Tempos aufeinander abstimmen. Lade jeden Track hoch, um sofort den BPM-Wert zu sehen – ein House-Track zeigt 128 BPM, ein Drum-and-Bass-Track 174 BPM.

Häufige Fragen

Wie genau ist die automatische BPM-Erkennung?
Bei Tracks mit stabilem Kick oder satter Basslinie liegt die Genauigkeit bei rund ±1 BPM. Songs mit Rubato, komplexen Polyrhythmen, dünner Percussion oder kräftigem Hall können den Detektor um 5-10 BPM danebenliegen lassen, und das Tool zeigt dann meist eine niedrige Confidence an.
Warum meldet der Detektor manchmal die Hälfte oder das Doppelte des echten Tempos?
Er hakt sich an einer anderen Beat-Ebene fest, greift jeden zweiten Kick oder zählt stattdessen die Hi-Hats. Fühlt sich der Wert falsch an, verdopple ihn oder halbiere ihn und gleiche mit dem Tap-Tempo ab, welche Zahl mit deinem Gefühl übereinstimmt.
Welche Audioformate kann ich hochladen?
MP3, WAV, OGG, M4A, FLAC und AAC laufen alle, weil die Web Audio API sie nativ dekodiert. Sehr lange Dateien (über 10 Minuten) brauchen ein paar Sekunden zum Dekodieren, die Erkennung selbst ist danach aber fast augenblicklich.
Wie viele Taps braucht das Tap-Tempo, bis ein Ergebnis steht?
Zwei Taps liefern eine erste Schätzung, aber die Präzision verbessert sich bis ungefähr acht Taps, weil der gleitende Durchschnitt das Timing glättet. Klopfe auf die schwere Zählzeit (Kick oder Eins), nicht auf jede Snare, dann ist das Ergebnis sauberer.
Was bedeutet der Confidence-Wert eigentlich?
Er zeigt, wie eindeutig ein einzelnes Tempo das Histogramm der Beat-Abstände dominierte. Hohe Confidence heißt, dass dieses BPM in fast jedem gemessenen Intervall auftrat. Niedrige Confidence bedeutet meist Tempowechsel mitten im Song oder zwei Ebenen, die sich gegenseitig die Dominanz streitig machen.

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