Was ist Intervalltrainer?
Trainieren Sie Ihr musikalisches Gehör, indem Sie Intervalle zwischen zwei Tönen erkennen. Das Tool spielt zwei Töne ab, und Sie raten das Intervall (Einklang, kleine Sekunde, große Terz, reine Quinte, Oktave usw.). Ihre Trefferquote wird über Sitzungen hinweg erfasst, damit Sie Ihren Fortschritt messen können.
Das Tool deckt alle 13 Intervalle vom Einklang bis zur Oktave ab und spielt sie als zwei Sinustöne mit kurzer Pause. Der Grundton wird in jeder Runde zwischen C3 und C5 ausgewürfelt, sodass du dich nicht auf das muskuläre Erkennen einer bestimmten Tonhöhe verlassen kannst und stattdessen das Verhältnis zwischen beiden Tönen hören musst. Starte mit den klar unterscheidbaren Intervallen (Oktave, reine Quinte) und nimm Tritonus und kleine Sekunde dazu, wenn das sicher sitzt.
Anleitung
- Schritt 1 — Wählen Sie aus, welche Intervalle Sie üben möchten: Beginnen Sie mit reiner Quinte und Oktave und fügen Sie weitere hinzu, sobald Sie sich verbessern.
- Schritt 2 — Klicken Sie auf „Abspielen“, um zwei Töne zu hören. Hören Sie aufmerksam zu und wählen Sie dann das erkannte Intervall aus den Optionen.
- Schritt 3 — Erhalten Sie sofortiges Feedback (richtig/falsch mit Anzeige der korrekten Antwort). Verfolgen Sie Ihre Trefferquote in Prozent über die Zeit.
Wann verwenden
- Musikerin oder Musiker, die für Chor-Vorsingen oder Gehörbildung üben.
- Producer, die ihr Ohr zum Heraushören von Melodien aus Songs schulen.
- Studierende, die sich auf die Musiktheorie-Prüfung an Hochschule oder Konservatorium vorbereiten.
Ergebnis
Übungsmodus mit großen und kleinen Terzen: Hören Sie zwei Töne und identifizieren Sie das Intervall als große Terz. Nach 20 Runden zeigt Ihre Trefferquote 75 % — große Terzen sitzen, bei kleinen Terzen besteht noch Übungsbedarf.
Häufige Fragen
- Mit welchen Intervallen sollte ich als Anfängerin oder Anfänger starten?
- Beginne mit reiner Quinte und Oktave — sie klingen am deutlichsten. Danach kommen reine Quarte, grosse Terz und kleine Terz dazu. Kleine Sekunde, Tritonus und die Septimen hebst du dir auf, weil ihre Klangunterschiede subtil sind und leicht verwechselt werden.
- Wie lange dauert es, bis ich Intervalle zuverlässig erkenne?
- Fünf bis zehn Minuten täglich an sechs Tagen pro Woche: Die meisten landen bei einem Set aus sechs Intervallen nach drei bis vier Wochen bei 90% Treffsicherheit. Der Engpass ist Kontinuität, nicht Sitzungslänge. Kurze tägliche Sessions schlagen eine lange wöchentliche.
- Sollte ich die Intervalle laut singen oder reicht reines Zuhören?
- Sing sie. Die vokale Wiederholung fixiert die Beziehung deutlich schneller im Langzeitgedächtnis als passives Hören. Summe die untere Note, dann die obere, dann sag den Namen — auch wenn die Stimme schräg klingt.
- Warum klingt der Tritonus für mich immer wie 'falscher Ton'?
- Weil er in tonaler Musik tatsächlich meistens schräg ist. Der Tritonus halbiert die Oktave und reibt sich mit fast jedem Akkord-Grundton. Mittelalterliche Theoretiker nannten ihn diabolus in musica. Sobald du ihn als 'den unruhigen' akzeptierst, geht das Erkennen viel schneller.
- Kann ich das fürs melodische Diktat oder relatives Gehör nutzen?
- Ja, genau dafür ist er gemacht — aufsteigende, absteigende und harmonische Intervalle zu üben schult durchweg das relative Gehör. Beim Melodiediktat singst du jedes Intervall vor der Antwort einmal mit — die Gewohnheit überträgt sich direkt auf das Aufschreiben von Melodien, die dir im Alltag begegnen.
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