Was ist Low-Poly-Kunst-Generator?

Der Low-Poly-Kunstgenerator wandelt Fotos mittels Delaunay-Triangulation in geometrische Kunstwerke um. Er erkennt Kanten im Bild, um die Platzierung der Eckpunkte zu bestimmen, und füllt dann jedes Dreieck mit der Durchschnittsfarbe aus dem Originalfoto. Das Ergebnis ist der facettierte Look, den man im modernen Design und in der digitalen Kunst häufig sieht.

Die Eckpunktanzahl reicht von 200 (kantiger Look) bis 5.000 (fast fotografisch mit Tausenden winziger Facetten). Die Kantenempfindlichkeit bestimmt, wie viele Punkte an kontrastreichen Linien statt auf Flächen landen — höher gestellt bleiben Augen, Lippen und Schatten auch mit wenigen Punkten scharf. Stil-Presets (Klassisch, Scharf, Weich) setzen mit einem Klick brauchbare Kombinationen. Die Ausgabe gibt es entweder als PNG mit transparentem Hintergrund oder als skalierbares SVG aus den tatsächlichen Dreieckspolygonen.

Anleitung

  1. Lade ein Foto hoch (Porträts, Landschaften und kontrastreiche Bilder eignen sich am besten) als Vorlage für dein Low-Poly-Kunstwerk.
  2. Passe die Eckpunktanzahl an (mehr Punkte = feineres Detail, weniger = abstrakter) und die Kantenempfindlichkeit, um zu bestimmen, wo sich Dreiecke häufen.
  3. Schalte das Dreiecksnetz ein, wenn du es sehen willst, und lade dann als PNG oder skalierbares SVG herunter — oder kopiere es direkt in die Zwischenablage.

Wann verwenden

  • Ein stilisiertes Porträt für Bandcover, Podcast-Artwork oder Social-Avatar bauen.
  • Aus einer eigenen Landschaftsaufnahme einen abstrakten Posterhintergrund erzeugen.
  • Ein facettiertes Produktbild für eine Hero-Section erzeugen, das modern wirkt ohne Stockfoto-Service.

Ergebnis

Lade ein Porträtfoto hoch und stelle die Eckpunktanzahl auf 1.500 für einen detaillierten, aber geometrischen Look. Du bekommst ein Low-Poly-Porträt, das sich gut als Profilbild oder Poster eignet.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Eckpunktzahl und Kantenempfindlichkeit?
Die Eckpunktzahl ist die Gesamtzahl der Dreiecksecken. Die Kantenempfindlichkeit bestimmt, wo sie sitzen: niedrig verteilt sie gleichmäßig, hoch konzentriert sie an Kanten und überspringt ruhige Flächen. Zusammen: viele Punkte + hohe Empfindlichkeit = Fotorealismus, wenige + hohe = moderne Abstraktion.
Warum wirken Gesichter auch mit vielen Eckpunkten noch klotzig?
Jedes Dreieck wird mit der DURCHSCHNITTSFARBE seiner Pixel gefüllt, dadurch werden feine Verläufe (Haut, Haare) flach. Schraub die Kantenempfindlichkeit hoch, damit der Algorithmus mehr Punkte um Augen, Lippen und Kinnlinie verteilt, wo es zählt.
Bleiben die Originalfarben erhalten oder kann ich umfärben?
Jedes Dreieck wird mit der gemittelten Pixelfarbe deines Fotos gefüllt, die Palette bleibt also standardmäßig nah am Original. Mit den Farbmodus-Schaltflächen färbst du direkt um: mehr Sättigung mit Kräftig, sanfter mit Gedämpft oder ganz ohne Farbe mit Graustufen. Für stärkeres Umfärben oder Posterisieren bearbeitest du das Foto vorher in einem Bildeditor und läufst dann hier den Low-Poly-Effekt drüber.
Wie groß darf das Ausgangsbild sein?
Bis 20 MB und jede vernünftige Auflösung. Größere Bilder brauchen länger für die Triangulation; auf einem normalen Laptop rendert ein 2-MP-Foto mit 1500 Eckpunkten in zwei bis drei Sekunden. Auf dem Handy kann es bei hoher Eckpunktzahl spürbar langsamer werden.
Ist das Ergebnis ein Vektor- oder Rasterbild?
Beides. Lade als gerastertes PNG, wenn du ein fertiges Bild brauchst, oder als skalierbares SVG aus den tatsächlichen Dreieckspolygonen, wenn du Vektor für Druck, Poster oder Weiterbearbeitung willst. Im SVG bleibt jedes Dreieck ein eigenes farbiges Polygon und skaliert deshalb verlustfrei auf jede Größe.

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