Was ist GPS-Koordinaten-Konverter?

Rechnet zwischen allen gängigen GPS-Koordinatenformaten um: Dezimalgrad, DMS, DDM, UTM, MGRS, Plus Code und Geohash. Smart-Einfügen erkennt das Format automatisch, die Kartenvorschau lässt den Standort visuell prüfen.

Beim Tippen aktualisieren sich sieben Koordinatensysteme gleichzeitig: Dezimalgrad, DMS, DDM, UTM (metrisches Zonengitter), MGRS (das militärische Gitter über UTM), Plus Code (Googles Open Location Code) und Geohash. Eines dieser Formate ins Smart-Feld einfügen genügt — das Tool erkennt selbst, welches es ist. Die DD-Nachkommastellen lassen sich auf 4, 6 oder 8 setzen, die MGRS-Präzision stuft sich von 1 km bis 1 m hinunter. Der Knopf Mein Standort holt sich eine einmalige Position über die Geolocation-API des Geräts. Die Karte ist interaktiv — zieh die orange Markierung oder klicke an eine beliebige Stelle, um einen Punkt zu setzen und ihn sofort neu umzurechnen. Ist die Lage gesetzt, kannst du alle sieben Formate auf einmal kopieren oder den Punkt als KML für Google Earth, GeoJSON für QGIS oder GPX für ein Garmin- oder anderes GPS-Gerät exportieren.

Anleitung

  1. Schritt 1 — Geben Sie Koordinaten in einem beliebigen GPS-Format ein oder klicken Sie auf „Meinen Standort verwenden“ zur automatischen Ortung.
  2. Schritt 2 — Alle unterstützten Formate (DD, DMS, DDM, UTM, MGRS) aktualisieren sich gleichzeitig mit den konvertierten Werten.
  3. Schritt 3 — Kopiere ein einzelnes Format, oder nimm mit Alle kopieren den ganzen Block. Zieh die Kartenmarkierung oder klicke, um den Punkt feinzujustieren, und exportiere ihn als KML, GeoJSON oder GPX für Google Earth, QGIS oder ein GPS-Gerät.

Wann verwenden

  • Eine UTM-Koordinate von einer Such- und Rettungsbake ablesen und für ein Smartphone-GPS in Dezimalgrad umwandeln.
  • Eine MGRS-Angabe ausfüllen, die in NATO- oder US-Militärplanungspapieren verlangt wird.
  • Das UTM-Gitter einer topografischen Karte in das Lat-Long-Format übertragen, das eine Wander-App erwartet.

Ergebnis

Ein Geocacher gibt die UTM-Koordinaten 33T 4834721N 456299E aus einer Cache-Beschreibung ein und erhält die Dezimalgrade 43,6426° N, 1,3548° O zur Eingabe in seine Smartphone-GPS-App.

Häufige Fragen

Was ist UTM und warum gibt es Zonen?
Die Universal Transverse Mercator zerlegt die Erde in 60 Nord-Süd-Streifen, jeder 6° breit. Innerhalb einer Zone bleiben Strecken und Winkel nahezu verzerrungsfrei, deshalb arbeiten Vermessung und Militärkarten im Feld lieber mit UTM als mit Breite und Länge.
Wie unterscheidet sich MGRS von UTM?
MGRS nutzt dasselbe Zonensystem, kodiert die Position aber als eine alphanumerische Kette, zum Beispiel 33TWN8434821699. Per Funk lässt sie sich kürzer durchgeben und du verwechselst Nord- und Ostwert seltener. Im Kern ist es UTM mit zusätzlicher Gitterbuchstaben-Schicht.
Warum wechselt UTM bei einem Punkt nahe der Zonengrenze die Zone?
UTM-Zonen springen alle 6° Längengrad. Punkte wenige Kilometer von der Grenze gehören streng genommen zu einer Zone, lassen sich aber auch mit erweiterten Koordinaten der Nachbarzone angeben. Der Konverter bleibt in der Heimatzone, sofern du nichts anderes verlangst.
Kann ich Mein Standort draußen und drinnen vertrauen?
Im Freien bei klarem Himmel liefert das Smartphone meist unter 10 m Genauigkeit, der Laptop per WLAN-Triangulation rund 50 m. Drinnen kann der Radius auf mehrere hundert Meter wachsen. Die gemeldete Genauigkeit steht neben der Koordinate.
Welches Datum nimmt die Umrechnung an?
WGS84, dasselbe Datum wie GPS, OpenStreetMap und Google Maps. Liegt deine Quelle in einem nationalen Datum (NAD27 in den USA, OSGB36 in Großbritannien, Tokyo auf alten japanischen Karten), musst du mit Versätzen von zehn bis mehreren hundert Metern rechnen, bevor du das Datum umstellst.

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