Was ist Instrumenten-Stimmgerät?

Dieses Werkzeug macht Ihr Gerät zum chromatischen Stimmgerät. Spielen Sie eine Saite an, und das Mikrofon liest die Tonhöhe sofort: Sie sehen den nächstgelegenen Ton, die Abweichung in Cent nach oben oder unten und eine Nadel, die grün wird, sobald es stimmt. Presets gibt es für Gitarre, Bass, Ukulele und Violine, für alles andere den chromatischen Modus.

Die Tonhöhenerkennung läuft auf dem Live-Signal des Mikrofons, eine angeschlagene Saite steht also in weniger als einer Sekunde da. Die Presets enthalten auch alternative Stimmungen: Drop D, DADGAD, Open G, einen Halbton tiefer, fünfsaitiges Banjo, Ukulele mit tiefem G. Das Referenz-A lässt sich von 440 Hz weg schieben.

Anleitung

  1. Erlauben Sie den Mikrofonzugriff und wählen Sie Ihr Instrument-Preset — Gitarre, Bass, Ukulele, Violine oder chromatisch.
  2. Spielen Sie eine Saite nach der anderen und beobachten Sie die Nadel: links bedeutet zu tief, rechts zu hoch.
  3. Drehen Sie den Wirbel, bis die Nadel mittig steht und die Anzeige grün wird, und gehen Sie dann zur nächsten Saite.

Wann verwenden

  • Die Gitarre auf Drop D oder DADGAD umstimmen, bevor ein Stück drankommt.
  • Die Geige auf A=442 Hz prüfen, bevor die Probe mit den Bläsern beginnt.
  • Banjo oder Mandoline stimmen, wenn kein Clip-Stimmgerät im Koffer liegt.

Ergebnis

Vor der Runde am Lagerfeuer wählen Sie das Gitarren-Preset und zupfen die tiefe E-Saite — die Anzeige meldet E2, 18 Cent zu tief. Ziehen Sie den Wirbel nach, bis die Nadel grün in der Mitte steht, und alle sechs Saiten sitzen in unter zwei Minuten.

Häufige Fragen

Warum zappelt die Nadel beim Anschlagen aller Saiten und nicht bei einer?
Mehrere Töne treffen gleichzeitig aufs Mikrofon, und der Detektor hängt sich an den lautesten. Dämpfen Sie die übrigen Saiten mit dem Handballen und lassen Sie eine klingen, dann steht die Anzeige nach einer Sekunde.
Was stellt die Referenztonhöhe ein, und wann lohnt der Wechsel von 440 Hz?
Sie legt die Frequenz des A über dem mittleren C fest, alle anderen Töne rechnen sich daraus. Bands und Aufnahmen bleiben bei 440. Europäische Orchester spielen oft 442, alte Klaviere liegen tiefer.
Lässt sich ein Instrument ohne Preset stimmen, etwa ein Hackbrett?
Ja. Der chromatische Modus lässt die Saitenliste weg und vergleicht das Gehörte mit dem nächsten Halbton, damit funktioniert jedes Instrument mit fester Tonhöhe. Die Saitenziele fallen weg, die Cent-Anzeige bleibt.
Wie viele Cent Abweichung darf bleiben, bevor es wirklich auffällt?
Bis fünf Cent wird die Anzeige grün, dort stört ein einzelner Ton kaum noch. Zwischen zwei Instrumenten setzen hörbare Schwebungen schon bei etwas mehr Abstand ein, im Ensemble lohnt sich also Genauigkeit.

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