Was ist Überstundenrechner?
Der Überstunden-Rechner berechnet Ihren Überstundenverdienst anhand Ihres Stundenlohns, der regulären Arbeitsstunden und des Überstundenmultiplikators. Er unterstützt den Standardzuschlag von 1,5x und doppelten Satz, individuelle Multiplikatoren sowie wöchentliche Zusammenfassungen, damit Sie genau wissen, was auf Ihrer Gehaltsabrechnung stehen sollte.
Der Rechner unterstützt 1,25-fache Vergütung (25% Zuschlag, häufig in Tarifverträgen), 1,5-fach für Überstunden und 2-fach für Sonntags- oder Feiertagsarbeit. Du gibst Stundensatz, vereinbarte Wochenarbeitszeit und tatsächlich geleistete Stunden ein. Grundvergütung und Überstundenanteil erscheinen sofort getrennt, damit du eine Lohnabrechnung prüfen oder zwei Stellenangebote vergleichen kannst, bevor du unterschreibst.
Anleitung
- Geben Sie Ihren regulären Stundenlohn und die Standardwochenstunden ein (üblicherweise 40 Stunden).
- Tragen Sie die gesamten geleisteten Arbeitsstunden ein — das Tool errechnet automatisch den Überstundenanteil.
- Passen Sie den Überstundenmultiplikator an (1,5x, 2x oder individuell) und sehen Sie die detaillierte Aufschlüsselung Ihres Gesamtverdienstes.
Wann verwenden
- Die Lohnabrechnung gegen die Zeiterfassung gegenchecken.
- Zwei Angebote mit unterschiedlichen Grundgehältern und Überstundenregeln vergleichen.
- Vor einer zugesagten Wochenendschicht den Mehrertrag abschätzen.
Ergebnis
Ihr Stundenlohn beträgt 25 €/Std. bei einer 40-Stunden-Woche. Sie haben 52 Stunden gearbeitet, davon sind 12 Überstunden zu 1,5x (37,50 €/Std.). Reguläres Gehalt: 1.000 €, Überstundenzuschlag: 450 €, Gesamt: 1.450 €.
Häufige Fragen
- Gibt es in Deutschland einen gesetzlichen Überstundenzuschlag?
- Nein, das Bundesarbeitsrecht schreibt keinen generellen Zuschlag vor. Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag müssen das regeln. Übliche Sätze: 25% an Werktagen, 50% an Samstagen, 100% an Sonntagen und Feiertagen. Stelle den Multiplikator entsprechend deinem Vertrag ein.
- Ist der angezeigte Betrag brutto oder netto?
- Brutto. Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge werden davon noch abgezogen. Je nach Steuerklasse und Krankenkasse bleibt netto etwa 60-70% übrig. Der Rechner zeigt das, was auf der Abrechnung als Bruttovergütung erscheint.
- Ich habe ein Monatsgehalt. Wie berechne ich den Stundenlohn?
- Monatsgehalt geteilt durch die durchschnittliche Monatsarbeitszeit. Bei 40-Stunden-Woche: 40 × 52 ÷ 12 = 173,33 Stunden. Bei 3.000 € brutto im Monat ergibt das rund 17,30 € pro Stunde. Diesen Wert trägst du als Stundensatz ein.
- Werden Überstunden auf das Arbeitszeitkonto angerechnet?
- Wenn dein Vertrag ein Arbeitszeitkonto vorsieht, fließen Überstunden zunächst in Freizeitausgleich. Erst was am Stichtag noch übrig ist, wird ausgezahlt. Nutze den Rechner nur für die tatsächlich ausgezahlten Stunden, nicht für die gutgeschriebenen.
- Wie kombiniere ich normale Überstunden mit Sonntagsarbeit in einer Woche?
- Zwei getrennte Berechnungen. Erst die Wochentagsüberstunden mit 1,25 oder 1,5. Dann die Sonntagsstunden mit dem höheren Multiplikator. Anschließend addierst du die Ergebnisse. Alles in einen einzigen Multiplikator zu kippen führt zu falschen Beträgen.
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