Was ist Stromkostenrechner?

Ein Stromkostenrechner schaetzt Ihre monatlichen Stromkosten basierend auf der Nutzung Ihrer Geraete. Fuegen Sie Geraete mit Leistung und taeglicher Nutzungsdauer hinzu und legen Sie Ihren Stromtarif fest, um die prognostizierten Monats- und Jahreskosten zu sehen.

Jedes Gerät wird mit Watt × Stunden × Tage pro Monat × Anzahl berechnet, in kWh umgerechnet und mit Ihrem kWh-Preis multipliziert. Damit ergeben sich die Monatskosten. Das Feld Tage pro Monat steht standardmäßig auf 30, lässt sich aber senken für Geräte, die Sie nur ein paar Mal pro Woche nutzen: Eine Waschmaschine bei 4 Tagen/Monat treibt die Rechnung nicht mehr unnötig hoch. Tages-, Monats- und Jahreswerte stehen nebeneinander, und die Aufschlüsselung lässt sich als CSV exportieren. Das Werkzeug unterstützt 13 Währungen (EUR, USD, GBP, CHF, INR, BRL und weitere), die Anzeige passt also zur Abrechnung Ihres Versorgers.

Anleitung

  1. Fügen Sie Geräte hinzu, indem Sie Name, Leistung in Watt, tägliche Nutzungsstunden und tatsächliche Nutzungstage pro Monat eingeben.
  2. Legen Sie Ihren Stromtarif (Kosten pro kWh) aus Ihrer Stromrechnung fest.
  3. Prüfen Sie Tages-, Monats- und Jahreskosten je Gerät und exportieren Sie die komplette Aufschlüsselung bei Bedarf als CSV.

Wann verwenden

  • Den Stromfresser identifizieren, bevor Sie etwas vom Netz nehmen oder ersetzen.
  • Heizkosten im Winter abschätzen, bevor Sie von Gas auf einen Heizlüfter umsteigen.
  • Solaranlage dimensionieren, indem Sie den realen Verbrauch je Gerät mit der Erzeugung abgleichen.

Ergebnis

Ein 60-W-LED-Fernseher bei 5 Stunden/Tag und 0,12 $/kWh kostet 1,08 $/Monat. Fuegen Sie einen 1.500-W-Heizluefter fuer 3 Stunden/Tag hinzu: 16,20 $/Monat. Geschaetzte monatliche Gesamtrechnung: 17,28 $.

Häufige Fragen

Wo finde ich die Leistung eines Geräts?
Auf dem silbernen Typenschild hinten oder unten. Dort stehen Watt (W) oder Ampere (A) und Volt (V). Stehen nur Ampere und Volt da, multiplizieren Sie beides: ein 6A-Gerät bei 120V zieht 720W. In Deutschland und dem Großteil Europas beträgt die Spannung 230V, in den USA 120V oder 240V.
Warum wirken die errechneten Kühlschrankkosten so hoch?
Der Kompressor läuft nicht 24 Stunden am Stück, er schaltet im Takt ein und aus. Ein moderner 150-Watt-Kühlschrank ist tatsächlich rund 8 Stunden pro Tag aktiv, nicht 24. Setzen Sie Stunden/Tag auf 8 bis 10 für eine realistischere Zahl oder nutzen Sie den auf dem Energielabel angegebenen kWh-Jahreswert.
Wie hoch ist eine normale Stromrechnung im Monat?
In Deutschland liegt der Durchschnitt bei rund 110 Euro im Monat für etwa 310 kWh. Eine 1500-Watt-Klimaanlage, die 6 Stunden täglich läuft, kommt bei 0,35 €/kWh allein auf 94 Euro im Monat — ein Grund, warum die Sommerrechnung springt.
Beeinflusst der Standby-Verbrauch das Ergebnis?
Ja, ist aber standardmäßig nicht enthalten. Fernseher, Receiver und Ladegeräte ziehen auch im 'Aus'-Zustand 1-5 Watt. Im ganzen Haushalt sind das 50-100 Watt Dauerlast, also etwa 35-70 kWh pro Monat. Fügen Sie eine Zeile 'Standby' mit 60 W × 24 Stunden hinzu.
Gilt derselbe Preis rund um die Uhr?
Nicht immer. Viele Versorger bieten Hoch- und Niedertarif: 16-22 Uhr teurer, nachts günstiger. Mit so einem Tarif rechnen Sie Geräte zur Spitzenzeit (Klima, Backofen, Trockner) mit dem hohen Preis und legen Spülmaschine oder Waschmaschine in die Niedertarifzeit.

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