Was ist Hörtest?

Der Hörtest spielt Sinustöne bei verschiedenen Frequenzen ab, damit Sie Ihren Hörbereich prüfen können. Testen Sie jedes Ohr einzeln von 250 Hz (Bass) bis 16.000 Hz (Höhen) und sehen Sie die Ergebnisse als einfaches Audiogramm.

Sieben reine Töne (250, 500, 1000, 2000, 4000, 8000 und 16000 Hz) werden über die Web Audio API erzeugt, sodass die Tonhöhe mathematisch exakt ist. Sie erhöhen die Lautstärke bei jedem Ton, bis er gerade noch hörbar ist, und dieser Punkt wird zu Ihrer geschätzten Schwelle in dB HL. Linkes Ohr, rechtes Ohr und beidohrige Werte werden auf eigenen Linien mit denselben X- und O-Markern eingezeichnet, die ein Audiologe verwenden würde, und eine Schweregrad-Karte fasst den Sprachdurchschnitt zusammen, sobald genügend Töne gemessen wurden.

Anleitung

  1. Schritt 1 — Setzen Sie kabelgebundene Kopfhörer auf und durchlaufen Sie die kurze Kalibrierung, damit die dB-HL-Werte zu einer realen Lautstärke passen.
  2. Schritt 2 — Wählen Sie für jede der sieben Frequenzen ein Ohr, starten Sie die Wiedergabe, drehen Sie die Lautstärke bis zur Stille und heben Sie sie an, bis Sie den Ton gerade noch hören. Markieren Sie diesen Punkt.
  3. Schritt 3 — Lesen Sie Ihr Audiogramm, das Schweregrad-Etikett und den Sprachdurchschnitt in dB HL. Aktivieren Sie die Sprachbanane, um zu sehen, welche Sprachlaute Ihre Schwellen verfehlen könnten.

Wann verwenden

  • Prüfen, ob sich nach Jahren mit Kopfhörern ein Hochtonverlust eingeschlichen hat.
  • Kurzes Screening vor dem Audiologen-Termin, um Symptome klar beschreiben zu können.
  • Beide Ohren nach Mittelohrentzündung oder lautem Konzert direkt vergleichen.

Ergebnis

Wenn Sie beide Ohren separat bei 1 kHz prüfen, markieren Sie etwa 15 dB HL rechts und 20 dB HL links. Höhere Frequenzen steigen bis auf knapp 45 dB HL bei 8 kHz auf beiden Seiten. Die Schweregrad-Karte zeigt Leichter Hörverlust, der Sprachdurchschnitt liegt bei 28 dB HL und die Sprachbanane verrät, dass die hohen Laute wie 's' und 'sch' Ihre Schwellen gerade zu streifen beginnen.

Häufige Fragen

Ersetzt der Test eine richtige Hörmessung beim Hörakustiker?
Nein. Eine klinische Audiometrie läuft in einer schalldichten Kabine mit kalibrierten Lautsprechern und misst absolute Schwellen in Dezibel. Dieses Tool screent nur — auffällige Lücken zeigt es, eine Diagnose stellt es nicht. Auffälligkeiten gehören in die Hand eines zugelassenen Hörakustikers.
Warum sind Kopfhörer so wichtig für ein verlässliches Ergebnis?
Laptop- und Handylautsprecher liefern weder unterhalb von 200 Hz noch oberhalb von 16 kHz sauber, und Raumreflexionen verzerren das Klangbild. Kabel-Kopfhörer umgehen beides. Bluetooth-Kopfhörer haben Latenz, taugen aber für ein Screening bei den meisten Frequenzen.
Ich höre 16 kHz nicht. Muss ich mir Sorgen machen?
Vermutlich nicht. Das Hören über 14 kHz baut altersbedingt ab — die meisten Erwachsenen über 30 hören 16 kHz nicht mehr sauber, jenseits der 50 fallen oft auch 12 kHz weg. Sorgenkinder sind eher die Sprachfrequenzen 2 bis 4 kHz, nicht der Bereich ganz oben.
Warum klingt derselbe Ton in einem Ohr lauter als im anderen?
Kleine Asymmetrien sind normal, fast jeder hat ein leicht besseres Ohr. Ein deutlicher Unterschied (das eine Ohr hört, das andere nicht bei gleicher Lautstärke) gehört aber zum Audiologen, besonders wenn es nach einer Erkältung oder einem Knall plötzlich auftritt.
Was zeigt mir das Audiogramm unten?
Jede getestete Frequenz erhält einen Marker auf einer dB-HL-Skala von -10 oben bis 80 unten, wie in einem klinischen Audiogramm. Das linke Ohr wird als blaues X dargestellt, das rechte als rotes O und das kombinierte Ergebnis als oranger Punkt. Die Form über die Frequenzen hinweg, ergänzt durch die optionale Sprachbanane, deutet auf das Muster hin, das ein Audiologe suchen würde.

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