Was ist PPI/DPI-Rechner?
Berechnen Sie die Pixeldichte (PPI) von Bildschirmen und Displays, indem Sie die Auflösung und die physischen Abmessungen eingeben. Nützlich zum Vergleich der Bildschärfe, zur Bestimmung der Retina-Qualität und zur Berechnung der Druck-DPI für Bilder.
Wechsle zwischen Bildschirm- und Druckmodus. Im Bildschirmmodus gibst du Auflösung (Breite × Höhe) und Diagonale in Zoll ein und bekommst die Pixel pro Zoll plus eine Klasseneinstufung von Niedrig bis Ultra Hoch. Der Druckmodus ist umgekehrt: Bildmaße in Pixel plus Zielgröße liefern den effektiven DPI-Wert und eine Druckqualitätsnote. Voreinstellungen für übliche Monitore, MacBooks, iPhone 15 Pro und iPad Pro sind enthalten.
Anleitung
- Geben Sie die Auflösung Ihres Displays in Pixeln (Breite und Höhe) sowie die Bildschirmdiagonale in Zoll ein.
- Der Rechner zeigt sofort den PPI-Wert zusammen mit der Display-Klassifizierung (Standard, Retina usw.) an.
- Verwenden Sie den Druck-DPI-Modus, um zu prüfen, ob ein Bild genügend Auflösung für eine bestimmte Druckgröße hat.
Wann verwenden
- Zwei Monitore mit unterschiedlichen Größen und Auflösungen vor dem Kauf vergleichen.
- Prüfen, ob ein Foto im Format 8x10 Zoll oder als Wandposter scharf bleibt.
- Bestätigen, dass ein UI-Mockup mit korrekter logischer Dichte für Retina gebaut wurde.
Ergebnis
Ein 27-Zoll-4K-Monitor (3840×2160) hat bei 27 Zoll Diagonale einen PPI von 163 – das liegt über der Retina-Schwelle bei normalem Betrachtungsabstand.
Häufige Fragen
- Ab welchem PPI gilt ein Display als Retina?
- Apple zog die Grenze ursprünglich bei 300 PPI für Handys auf etwa 25 cm Abstand und 220 PPI für Laptops auf Armlänge. Darüber sind einzelne Pixel kaum noch zu erkennen. Moderne Handys erreichen problemlos 450 PPI, weit jenseits der Wahrnehmungsgrenze.
- Bedeutet ein höherer PPI immer einen besseren Bildschirm?
- Nur bis zu einem Punkt. Ab 300 PPI beim Handy oder 200 PPI auf dem Schreibtischmonitor kostet zusätzliche Dichte nur Akku und GPU, ohne sichtbaren Vorteil. Bildwiederholrate, Farbraum und Kontrast verbessern die wahrgenommene Qualität meist deutlicher.
- Sind DPI und PPI dasselbe?
- Streng genommen nein. PPI bezieht sich auf Pixel auf dem Display, DPI auf Tintenpunkte pro Zoll beim Drucker. Im Alltag werden sie vertauscht, weil beide eine Dichte messen. Das Tool benutzt DPI fürs Drucken und PPI fürs Display.
- Welche DPI brauche ich zum Drucken?
- 300 DPI ist der Standard für Fotos, die man in die Hand nimmt. Magazine landen bei 250–300 DPI. Großposter aus mehreren Metern sehen mit 150 DPI noch gut aus, Plakatwände drucken auf 30 DPI, weil niemand nah genug rangeht, um die Punkte zu sehen.
- Wie verändert der Betrachtungsabstand die Rechnung?
- Verdoppelt sich der Abstand, halbiert sich das nötige Minimum an PPI. Ein TV aus 3 m reicht mit rund 80 PPI; ein Handy auf 30 cm verlangt etwa 350 PPI. Der Bildschirmmodus berechnet den Abstand, ab dem die Pixel nicht mehr auflösbar sind, sodass du ihn mit deinem tatsächlichen Sitzabstand vergleichen kannst.
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